Das chinesische Seepferdchen
Andere Länder, andere Sitten. Man muss nicht immer alles verstehen. Es reicht wenn man mit dem Strom schwimmt.
Andere Länder, andere Sitten. Man muss nicht immer alles verstehen. Es reicht wenn man mit dem Strom schwimmt.
Die China Fashion Week stand an und meine Agentur hatte Kunden, die mich für den Catwalk buchen wollten. Ich hatte jedoch mit Knieschmerzen zu kämpfen und ein humpelnder Auftritt schien mir keine gute Idee. Die Nachwehen von einem Unfall in den Tiroler Bergen, kurz vor meiner Abreise, die ich eigentlich auskuriert wähnte, aber der Klimazonenwechsel oder
Mein erstes Casting. Endlich. Ich hatte bisher nicht viel zu tun, was angeblich damit zu tun hätte, dass die örtlichen Kunden nicht gewohnt seien, dass ein europäischer Bestager zur Verfügung stehe. „Das muss sich erst rumsprechen. Du musst Geduld haben.“ Geduld ist nicht meine größte Tugend, aber ich habe keine andere Wahl, als der Aussage meiner
China ist ganz anders als erwartet. Egal ob in Sachen Überwachung, Smog, Gastfreundschaft oder Geschäftswelt, meine Vorurteile wurden alle ad absurdum geführt.
Peking ist teurer als erwartet. Die Mieten sind ähnlich hoch wie in München. Die Luxusgüter kosten das gleiche, wenn nicht mehr. Selbst Huawei Smartphones sind nicht günstiger. Einzig Essen und Trinken sind billiger, zumindest, wenn man sich für die einheimische Variante entscheidet. Wenn ich im chinesischen Supermarkt vor der Haustür Lebensmittel einkaufe, zahle ich für
Ankunft einer Langnase in Peking. Assimilation funktioniert am besten, wenn man sich unters Volk mischt.